Soziales:
Nicht aus Zufall steht bereits in der im Vorwort zur Bundesverfassung, dass sich der Reichtum eines Landes am Wohl der schwächsten misst. Dementsprechend bin auch ich der Überzeugung, dass die Schweiz ein Sozialsystem verdient, welches den sozial schwächsten ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht. Gleichzeitig darf jedoch auch nicht vergessen werden, dass es sich für einzelne Personen und Familien Lohnen muss, wenn sie für sich selbst sorgen. Leider gibt es in der Schweiz jedoch bereits unzählige Beispiele dafür, dass Personen oder Familien, welche für sich selbst aufkommen, gleich oder gar schlechter gestellt sind, als solche, welche zu Lasten des Staates leben. Damit ist letztendlich niemandem geholfen, da dadurch die Eigeninitiative der Bevölkerung stetig abnimmt und als Folge davon, Sozialhilfe abgebaut werden muss.
Deshalb setze ich mich dafür ein, dass sich ehrliche Arbeit und Eigeninitiative bezahlt macht und die Sozialhilfe nicht so gestaltet wird, dass der Mittelstand auf der Strecke bleibt.
Sicherheit und Recht:
Die schweizerische Politik krankt daran, dass jedes Jahr mehrere Dutzend neuer, teils fragwürdiger Gesetze erlassen werden, während die allerwichtigsten Normen – insbesondere die elementaren strafrechtlichen Bestimmungen – kaum mehr durchgesetzt werden können. So ist mittlerweilen fast täglich zu lesen, dass Personen auf offener Strasse brutal zusammengeschlagen wurden. Es geht sogar soweit, dass sich die Polizei bereits dazu gezwungen sieht, den Einwohnern zu raten, bestimmte Plätze zu Randstunden zu meiden und sich "nicht auffällig" zu kleiden/zu verhalten.
Deshalb setze ich mich dafür ein, dass neue Gesetze nur mit grösster Zurückhaltung erlassen werden und die Polizei wieder vermehrt die Möglichkeit erhält, ihre Kernaufgabe – die Gewährleistung von Sicherheit – wahrzunehmen.
Umwelt:
Die Problematik des Umweltschutzes liegt insbesondere darin, dass für frei erhältliche Güter, wie etwa Wasser oder Luft kein Preis besteht, weshalb die Bevölkerung - im gegensatz zu anderen Ressourcen - grundsätzlich wenig Anreiz hat, diese freien Güter möglichst effizient einzusetzen.Es ist deshalb die Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass auch der übermässige Verbrauch solcher freier Güter in der Kostenrechnung des Verbrauchers berücksichtigt wird. Ebenfalls kann eine beschränkte Unterstützung von Forschungsprojekten Sinn machen, welche einen schonenderen Umgang mit bestehenden Ressourcen ermöglicht.
Gleichzeitig darf aber der Staat nicht in Hyperaktivismus verfallen, sondern sich des beschränkten Einflusses der Schweiz auf das Weltklima bewusst sein. So muss etwa die Investition von Steuergelder in Energiesparmassnahmen durch namhafte Einsparungen gerechtfertigt sein. Von rein symbolischen Prestigeobjekten, ohne namhaften Einsparungen, ist abzusehen.
Verkehr:
Bereits heute stösst unsere Verkehrsinfrastruktur an ihre Grenzen. Glaubt man den offiziellen Prognosen, wird die Bevölkerung im Grossraum Baden in den nächsten 20 Jahren noch einmal um rund 25'000 Personen anwachsen. Verkehrsprojekte, welche wir heute planen, müssen diesem Szenario standhalten, weil eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur auch in Zukunft ein elementarer Faktor der Standortattraktivität sein wird.
Diese Herausforderung ist nur durch einen Ausbau der Verkehrsträger für den motorisierten Individualverkehr (MIV) in Verbindung mit der Förderung der Attraktivität des ÖV möglich.